Ostergrüße

Liebe Mieterinnen und Mieter,

als Zeichen für Neuanfang und Auferstehung steht das Osterfest. Darum genießen Sie die Familienzeit oder Zeit mit Freunden, trotz Covid-19. Ein Osterfest mal anders.
Wer weiß, vielleicht finden Sie in dem ein oder anderen Versteck neue Wege, Erkenntnisse oder Ideen.

Als Unternehmen der Stadt Luckenwalde sind wir auch in Krisenzeiten für Sie da und wünschen Ihnen sonnige Osterfeiertage in Ihrem Zuhause.

Bleiben Sie gesund. Wir sind jederzeit erreichbar.

+++MieterInneninformation+++

Sehr geehrte Mieterinnen und Mieter,

in kurzer Zeit ist die Corona-Pandemie von einer Nachricht aus entfernten Regionen der Welt zum bestimmenden Faktor unseres Alltags geworden. Diese Entwicklung mit weitreichenden Auswirkungen auf Menschen, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, haben wir alle bislang nicht erlebt. Die Bundeskanzlerin hat in ihrer Rede am 18. März 2020 gesagt: „Seit der Deutschen Einheit, nein, seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt.“ Es heißt besonnen, effizient und solidarisch zu handeln – und Sicherheit zu vermitteln.

Als kommunales Unternehmen haben wir als DIE LUCKENWALDER eine besondere Verantwortung. In Zeiten von Homeoffice und Quarantänen steht die Wohnung mehr denn je im Fokus der Menschen. Sie ist sowohl Zufluchtsort, als auch sicherer Hafen.

Sicherheit geben wir Ihnen auch weiterhin. Aus diesem Grund haben wir ab dem 16.03.2020 unser Serviceangebot erheblich eingeschränkt. Die Geschäftsstelle ist für Publikumsverkehr geschlossen. Die MitarbeiterInnen sind zu den Ihnen bekannten Zeiten telefonisch, postalisch und per E-Mail erreichbar.

Für die Risikogruppe, unsere älteren MieterInnen, bieten wir zusammen mit dem 
FSV 63 Luckenwalde e. V. einen Einkaufsservice an. Der Verein kann per E-Mail unter 
info@nullfsv63-luckenwalde.de um Hilfe gebeten werden.

Telefonisch ist die Geschäftsstelle des FSV 63 Luckenwalde 
werktags unter 03371 – 4007347 von 10.00 bis 12.00 Uhr erreichbar. Der Verein organisiert dann nach individueller Absprache den Einkauf. Dies geschieht unter Beachtung der behördlichen Vorgaben und kostenlos. 

Es ist die Stunde der sozialen Wohnungswirtschaft. Sollten Sie in den nächsten Tagen und Wochen durch Einkommensverluste Schwierigkeiten mit Ihren Mietzahlungen bekommen – bitte sprechen Sie uns an. Wir werden unbürokratische Lösungen finden. Niemand, der unverschuldet in Not gerät, muss sich Sorgen um sein Zuhause machen.

Kommen Sie gerne auf uns zu – wir sind für Sie da und erreichbar.

Bleiben Sie gesund!

Bürgerenergiegenossenschaft, Stadtwerke und DIE LUCKENWALDER realisieren gemeinsames Projekt

Erste Mieterstromanlage in Teltow-Fläming geht im Herbst in Luckenwalde ans Netz

In Kooperation der Bürgerenergiegenossenschaft Teltow-Fläming, den Städtischen Betriebswerken und der Wohnungsgesellschaft DIE LUCKENWALDER, wird auf dem Wohnhaus Salzufler Allee 32 – 36 in Luckenwalde eine Photovoltaikanlage mit rund 72 kWp errichtet. 

Gemäß Registerdaten der Bundesnetzagentur handelt es sich um die erste Mieterstromanlage im Landkreis Teltow-Fläming und die größte im Land Brandenburg. 

„Um Mieterstrom wirtschaftlich attraktiver zu machen, hat der Bundestag am 29. Juni 2017 das Gesetz zur Förderung von Mieterstrom verabschiedet. Ziel war es, dass Mieter in ähnlicher Weise von den Kostenvorteilen des an Ort und Stelle erzeugten und ohne Umweg über das öffentliche Netz verbrauchten Stroms profitieren, wie zuvor nur die Besitzer von Eigenheimen mit eigener Photovoltaikanlage“, erläutert der Vorsitzende der Energiegenossenschaft Detlev von der Heide. 

Dazu ergänzt Frank Schmidt, Geschäftsführer der Luckenwalder Wohnungsgesellschaft: „Mieterstromanlagen leisten nicht nur einen großen Beitrag zum Klimaschutz, sondern tragen auch zur nachhaltigen Verringerung der Wohnnebenkosten bei. Die Kosten für den Anteil des Mieterstroms an den gesamten Stromkosten bleiben für einen Zeitraum von 20 Jahren weitestgehend stabil. Die Mieter beziehen den lokal erzeugten Sonnenstrom nicht nur direkt vom eigenen Dach, die Städtischen Betriebswerke können den Photovoltaikstrom auch mindestens 10 Prozent günstiger anbieten, als den eigenen Local Classic Tarif.“

„Der Stromverbrauch im Quartier Salzufler Allee 32-36 mit 50 Wohneinheiten liegt derzeit bei rund 100.000 KWh im Jahr. Circa ein Drittel (36.500 kWh) davon kann zukünftig von der Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt werden. Da die Zeiten der Erzeugung und des Verbrauchs nicht immer identisch sind, entsteht tagsüber ein Überschuss von ca. 27.000 kWh (ca. 41%), der dann in unser Netz eingespeist wird“, so Christian Buddeweg, Geschäftsführer der Städtischen Betriebswerke. Durch die Erzeugung des Photovoltaikstroms werden jährlich ca. 38.000 kg klimaschädliches CO2vermieden. Abhängig vom Ergebnis der Ausschreibung und Verfügbarkeit des ausführenden Unternehmens rechnen alle Partner mit einer Realisierung des Projektes bis Ende September 2019.