Geschäftsstelle weiterhin für Publikumsverkehr geschlossen

Wichtige Information

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen bezüglich des neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) haben wir uns entschlossen, den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zu folgen und soziale Kontakte zu reduzieren. Aus diesem Grund bleibt unsere Geschäftsstelle vorsorglich weiterhin für die Öffentlichkeit geschlossen.

Termine sind nach Vereinbarung möglich.

Selbstverständlich sind wir weiterhin zu den Öffnungszeiten telefonisch unter den Ihnen bekannten Telefonnummern bzw. zentral unter 03371/67710,

über die persönlichen E-Mailadressen unserer Mitarbeiter oder über mail@nulldie-luckenwalder.de

und postalisch für Ihre Anliegen da. 

DIE BURG als Filmkulisse – Chilenischer DDR-Charme zwischen Gegenwart und Zukunft

Der leerstehende Luckenwalder Plattenbau am Burgwall wird zur deutsch-südamerikanischen Filmkulisse.

„Noch 15 Minuten… De acuerdo?… Ich muss kurz durch’s Bild… Jaa, wir lieben unseren Job… Jaa, schöne Standheizung… Sollte ich das nachher auch so betonen?… Gracias… Das Licht, sag mal schnell, passt das?… Genau, aus Ecuador… Hmm, nee, warte, ja, das Muster ist jetzt gut so… Ajuste la distancia, si, a la cámara… Soo Leute, drei Minuten… Ja, das wird ein sanfter Einstieg in die Szene… Können wir hier noch die leere Wand füllen?… Die Uhr läuft…“

Zwischen spanisch, deutsch und französisch wuseln, schneller als die Uhr ticken kann, Menschen durch gedimmtes Licht.

Der Uhrzeiger läuft weiter in Richtung Vergangenheit und wir befinden uns im Wohnzimmer der 70er Jahre. DDR. Oder? Ist es nicht Chile?
Ein Portrait hängt eingerahmt im Rechteck der graugrünen Raufasertapete. Einsam. Lediglich eine braune, runde Holzschale mit feinausgearbeitetem Muster hängt in gutem Abstand daneben. Das warmgelbe Licht taucht die Luft in eine diesige Hülle, durch die beobachtend die Augen des chilenischen Staatspräsidenten Salvador Allende starren.

Eine Hand durchkreuzt das Bild. „Mir ist es hier irgendwie noch zu leer. Habt ihr eine Idee, wie wir das füllen könnten?“, fragt eine Frauenstimme. Die Antenne eines Ghettoblasters wird ausgefahren. Er steht direkt unter dem Portrait auf einer feingestickten, weißen Tischdecke, die auf einer Kommode liegt. Ordentlich glänzen die Äpfel in einer Korbschale. Davor, zwei Bücher. Deutlich zu lesen ist der Titel „Georg Friedrich Händel“, auf dem anderen darunter lässt sich nur „Politische Portraits großer Komponisten“ entziffern.
Also doch Deutschland?

Wir sind tatsächlich in Deutschland. In Luckenwalde. Plattenbau mit DDR-Charme. Historie gehört dazu. Die Burg, das eigentliche Modernisierungs-Bauprojekt der Luckenwalder Wohnungsgesellschaft, beweist es: am Freitag den 19. März 2021 wurde es zur Filmkulisse. Ein Glück für die deutsch-chilenische Filmemacherin Mariella Santibáñez, dass der Plattenbau am Burgwall noch steht.
Dort drehte sie mit ihrem studentischen Team der Hochschule für Fernsehen und Film München den Film „Neuanfang“. Er basiert auf der Biografie ihres chilenischen Vaters, der aus politischen Gründen als wissenschaftlich-medizinischer Gastarbeiter in die DDR flüchtete.
Für eine Wohnraumszene suchte sie in Luckenwalde einen Drehort mit möglichst originellem DDR-Charakter. Und schwuppdiwupp durchlief sie in den vergangenen Wochen mit Andreas Schröder, dem Leiter der Wohnungswirtschaft der Luckenwalder Wohnungsgesellschaft, nahezu alle 209 Wohnungen des leerstehenden Gebäudekomplexes. Was sie von der letztendlichen Wohnung überzeugte? Die original Lichtschalter, der bräunlich, quietschende Linoleumboden, die Plattenbaufassade als Aussicht aus dem Fenster im Hintergrund. 

Es lässt sich kaum vermuten, dass sich hinter den kahlen, grauen Wänden des Luckenwalder Plattenbaus ein lebendiger Raum verbirgt. Doch führten die staubigen Treppen in eine vergangene Welt aus braun-kantigen Regalen, mattfarbigen Polstersessel, Fliesen vortäuschendem Linoleum und grünen, großblättrigen Topfpflanzen. Die Requisite und Szenenbildner haben volle Arbeit geleistet. Das Set wurde sogar nochmal gemalert und tapeziert. Am Freitagmorgen hat die Wohnungsgesellschaft noch schnell mit ein paar Möbeln ausgeholfen. Als ehemaliges Ost- und Wendekind weiß Mariella, welche Atmosphäre herrschen muss. 
Detailverliebt arrangiert Mariella mit ihrem Team die letzten Postkarten oder Briefe, die sie aus einer alten, dunkelbraunen Holzkiste rausholen. Auf dem Balkon werkelt das Lichtteam zwischen Scheinwerfern, Klemmen und Kabeln, ein Kopf mit Stirnlampe blitzt hinter Moltonstoffen hervor.

Der Mann auf der Leiter ruft zur gegenüberliegenden Wohnzimmertür: „Passt das Licht so?“, wo Manu, der Kameramann, die sich parallel verschiebenden Schattenmuster auf den Wandschränken beobachtet und „Top“ antwortet. Im abgedunkelten Hinterzimmer steht ein Monitor, wo später Mariella mit ihrer Regie-Assistentin die Szene beobachten wird. Assistenten und Techniker wirbeln durch die schmalen, dunklen Wohnungsflure und schleppten noch fehlendes Material in einen mit Technik überfülltes Zimmer. Ein eher ruhiger Rückzugsort: das provisorisch eingerichtete Ankleide-Make-Up-Zimmer. Die Berliner Schauspielerin Eugénie Anselin schminkt sich in der hinteren Ecke zwischen Kostüm und Standheizung. Direkt daneben geht Nils Rovira-Muñoz, Schauspieler aus Hannover mit ecuadorianischen Wurzeln, eingewickelt in Decken das Drehbuch durch. Etwas bibbernd, aber leidenschaftlich. Sie lieben ihren Job. 
Auch Mariellas Passion für ihr Schaffen wird deutlich. Es geht um mehr als nur die thematische Behandlung und das Verstehen ihrer eigenen Wurzeln durch die Familiengeschichte. Ein zentraler Antrieb für den Film ist die Frage: „Was passiert eigentlich danach, wenn man wieder zurückkehrt, nach der Flucht?“. Viel mehr will sie, basierend auf den Erzählungen ihres Bruders, eine fiktive Rolle ihres Vaters kreieren und somit durch eine persönliche Perspektive eine Parallele zur heutigen Welt schaffen. Flucht, Weitermachen, Rückkehr – Historie zwischen Gegenwart und Zukunft in einem Film über die DDR und Chile aus deutsch-chilenischer Sicht. Und Luckenwalde darf ein Teil davon sein.

Fotos und Text: Laura Maria Görner

Land verlängert Lockdown – Geschäftsstelle weiterhin für Publikumsverkehr geschlossen

Wichtige Information

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen bezüglich des neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) haben wir uns entschlossen, den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zu folgen und soziale Kontakte zu reduzieren. Aus diesem Grund bleibt unsere Geschäftsstelle vorsorglich weiterhin für die Öffentlichkeit geschlossen.

Termine sind nach Vereinbarung möglich.

Selbstverständlich sind wir weiterhin zu den Öffnungszeiten

telefonisch unter den Ihnen bekannten Telefonnummern bzw. zentral unter 03371/67710,

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und postalisch für Ihre Anliegen da. 

Ostergrüße

Liebe Mieterinnen und Mieter,

als Zeichen für Neuanfang und Auferstehung steht das Osterfest. Darum genießen Sie die Familienzeit oder Zeit mit Freunden, trotz Covid-19. Ein Osterfest mal anders.
Wer weiß, vielleicht finden Sie in dem ein oder anderen Versteck neue Wege, Erkenntnisse oder Ideen.

Als Unternehmen der Stadt Luckenwalde sind wir auch in Krisenzeiten für Sie da und wünschen Ihnen sonnige Osterfeiertage in Ihrem Zuhause.

Bleiben Sie gesund. Wir sind jederzeit erreichbar.

+++MieterInneninformation+++

Sehr geehrte Mieterinnen und Mieter,

in kurzer Zeit ist die Corona-Pandemie von einer Nachricht aus entfernten Regionen der Welt zum bestimmenden Faktor unseres Alltags geworden. Diese Entwicklung mit weitreichenden Auswirkungen auf Menschen, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, haben wir alle bislang nicht erlebt. Die Bundeskanzlerin hat in ihrer Rede am 18. März 2020 gesagt: „Seit der Deutschen Einheit, nein, seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt.“ Es heißt besonnen, effizient und solidarisch zu handeln – und Sicherheit zu vermitteln.

Als kommunales Unternehmen haben wir als DIE LUCKENWALDER eine besondere Verantwortung. In Zeiten von Homeoffice und Quarantänen steht die Wohnung mehr denn je im Fokus der Menschen. Sie ist sowohl Zufluchtsort, als auch sicherer Hafen.

Sicherheit geben wir Ihnen auch weiterhin. Aus diesem Grund haben wir ab dem 16.03.2020 unser Serviceangebot erheblich eingeschränkt. Die Geschäftsstelle ist für Publikumsverkehr geschlossen. Die MitarbeiterInnen sind zu den Ihnen bekannten Zeiten telefonisch, postalisch und per E-Mail erreichbar.

Für die Risikogruppe, unsere älteren MieterInnen, bieten wir zusammen mit dem 
FSV 63 Luckenwalde e. V. einen Einkaufsservice an. Der Verein kann per E-Mail unter 
info@nullfsv63-luckenwalde.de um Hilfe gebeten werden.

Telefonisch ist die Geschäftsstelle des FSV 63 Luckenwalde 
werktags unter 03371 – 4007347 von 10.00 bis 12.00 Uhr erreichbar. Der Verein organisiert dann nach individueller Absprache den Einkauf. Dies geschieht unter Beachtung der behördlichen Vorgaben und kostenlos. 

Es ist die Stunde der sozialen Wohnungswirtschaft. Sollten Sie in den nächsten Tagen und Wochen durch Einkommensverluste Schwierigkeiten mit Ihren Mietzahlungen bekommen – bitte sprechen Sie uns an. Wir werden unbürokratische Lösungen finden. Niemand, der unverschuldet in Not gerät, muss sich Sorgen um sein Zuhause machen.

Kommen Sie gerne auf uns zu – wir sind für Sie da und erreichbar.

Bleiben Sie gesund!

Bürgerhaushalt Luckenwalde 2020

Wir sind dabei!

Ab Montag, den 20. Januar können Vorschläge für den 4. Bürgerhaushalt der Stadt Luckenwalde eingereicht werden. Wofür sollte das städtische Geld verwendet werden? Was fehlt in Luckenwalde? Was würde diese Stadt noch schöner machen?

Nutzen Sie aktiv die Chance an der Stadtgestaltung mitzuwirken! Die Vorschlagsunterlagen liegen ab dem 20.01. auch in unserer Geschäftsstelle aus.

Weitere Informationen zum Bürgerhaushalt finden Sie unter: www.luckenwalde.de/Rathaus/Bürgerhaushalt/

Das „DIE LUCKENWALDER“ Programm zum Luckenwalder Märchenweihnachtsmarkt

Unsere Geschäftsstelle verwandelt sich in eine vorweihnachtliche Kleine Bühne

DER TEUFEL MIT DEN DREI GOLDENEN HAAREN

Freitag, 13.12.2019
18:00 Uhr

Während sich der Teufel in der Hölle unten mit seiner Großmutter in den Haaren liegt, spaziert auf der Erde oben das Glückskind Fritz durch sein abenteuerliches Leben. Der König will ihn loswerden und schickt ihn sogar bis in die Hölle. Die Gefahren sind groß, aber das Glück ist noch größer.

Eine turbulente Geschichte über Unmögliches, das wahr wird, gespielt von zwei Menschen und vielen Handpuppen in einem großen grünen Ofen.

Eine Produktion der flunkerproduktionen, Wahlsdorf
Foto: flunkerproduktionen


RONJA RÄUBERTOCHTER

Samstag, 14.12.2019
15:30 Uhr

Als Räubertochter hat man es auch nicht leicht. Räuberpapa und seine Räuberbande können sich nicht benehmen, die Nachbars-Räuberkinder nerven und der Räuberwald steckt voller Geheimnisse. Ronja Räubertochter macht sich dennoch auf den Weg, eine echte Räuber-Chefin zu werden. Wenn da nur nicht der störrische Papa wäre.

Ein Stück aus gar nicht finsteren Zeiten in gar nicht finsteren Wäldern.

Eigenproduktion des Puppentheaters Fingerleicht nach Motiven von Astrid Lindgren für Menschen von 4 bis 99
Foto: Puppentheater Fingerleicht

DIE WILDEN SCHWÄNE

Samstag, 14.12.2019
17:30 Uhr

Auf einmal ist alles anders: Die Brüder, Elisas liebste Spielgefährten, sind verschwunden. Dafür kreisen Schwäne am Himmel. Die stolzen Vögel ziehen nach einer Weile traurig davon.

Sind sie etwa Elisas Brüder? Das Mädchen macht sich ganz allein auf die beschwerliche Suche nach ihnen. Findet sie schließlich und wagt ihr Leben, weil sie ihre Brüder zurückbekommen will.

Ein Puppenstück für Menschen ab 3 von und mit dem Puppentheater Fingerleicht
Foto: Puppentheater fingerleicht

WEIHNACHTLICHES MITSINGKONZERT

Sonntag, 15.12.2019
17:00 Uhr

Der DRK Chor Luckenwalde lädt zum Mitsingen und Üben ein.
Unter der musikalischen Leitung von Gerda Krebs und ihrem DRK Chor wird es vorweihnachtlich und besinnlich bei uns

Foto: Gerald Bornschein

„Gewohnt gut“-Auszeichnung geht im Juni nach Luckenwalde

Qualitätssiegel des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) für Ausstellung „Wohnen für ein langes Leben“

DIE LUCKENWALDER haben den Umzug in die neue, zentrale Geschäftsstelle im Jahr 2016 für eine barrierefreie Gestaltung der Räumlichkeiten und die Einrichtung einer Beratungsstelle für altersgerechten Wohnungsumbau inklusive Showroom genutzt. Dafür sind wir heute von BBU-Vorstand Maren Kern und der Staatssekretärin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg Ines Jesse mit dem „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“-Qualitätssiegel ausgezeichnet. 

Das Bewertungsgremium würdigt die Verlegung der Geschäftsstelle einschließlich des Showrooms für altersgerechte und barrierefreie Wohnlösungen in das Zentrum von Luckenwalde, sowie die Schaffung eines flexiblen Mehrzweckgebäudes zur Verbesserung der Erreichbarkeit für ältere Mieter.

BBU-VorstandMaren Kernerläutert die Entscheidung des Bewertungsgremiums: „Mit dem Projekt Wohnen für ein langes Leben stellt sich das Unternehmen explizit auf die Bedürfnisse ihrer älteren Mieterschaft ein. Die neue Geschäftsstelle ist nicht nur zentral gelegen und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, sondern auch barrierefrei zugänglich. Darüber hinaus gehen DIE LUCKENWALDER mit ihrem Beratungsangebot das Thema altersgerechter Umbau gemeinsam mit ihren Mieterinnen und Mietern an und entwickeln so ihre Bestände attraktiv und zukunftsgerecht weiter. Damit hat das Projekt Vorbildcharakter!“

Ines Jesse, Staatssekretärin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg sagt anlässlich der Vergabe der Auszeichnung: „Luckenwalde gehört zu den Städten in der zweiten Reihe mit einer schnellen und leistungsfähigen Anbindung an Berlin. Die Stadt verzeichnet in den letzten Jahren einen positiven Wanderungssaldo. Der demografische Wandel bleibt aber dennoch eine große Herausforderung für die Stadt, bei deren Bewältigung sie mit ‚ihrem‘ Wohnungsunternehmen einen starken Partner an ihrer Seite hat. Das vorbildliche Beratungsangebot kommt dabei aber nicht nur älteren Menschen zugute, sondern allen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Ein besonderes Plus ist, dass es neben der Beratung auch noch den Ausstellungsraum gibt. Hier wird gezeigt, welche Möglichkeiten es beim barrierefreien Umbau gibt. DIE LUCKENWALDER haben damit ein gutes Angebot für die gesamte Stadt geschaffen.“

Frank Schmidt,Geschäftsführer DIE LUCKENWALDER, freut sich über die Gewohnt gut-Auszeichnung: „Der Umzug und Umbau der neuen Geschäftsstelle war ein großes Projekt für unser Unternehmen. Wir sind sehr froh, wie gut es sowohl von unserer Mieterschaft als auch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angenommen wurde. Mit der Beratungsstelle und dem Showroom wollen wir gemeinsam mit Mieterinnen und Mietern Lösungen erarbeiten, um Wohnungen ganz individuell an ihre Bedürfnisse anzupassen und den Alltag im Alter oder mit Mobilitätseinschränkung zu erleichtern. Die Verleihung des Qualitätssiegels für unser Projekt ist eine schöne und wertvolle Bestätigung für unsere Arbeit.“